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Parken: 

Da es in der Erfurter Innenstadt sehr schwierig ist einen Parkplatz zu finden, empfehlen wir entweder im Parkhaus Anger 1, im Parkhaus am Hauptbahnhof oder im Parkhaus am Domplatz zu parken.

Von den Parkhäusern erreichen Sie den Fischmarkt zu Fuß in ca. 10 Minuten.

Der "perfekte" Lebenslauf

Der Lebenslauf gehört neben dem Anschreiben zum wichtigsten Element Ihrer Bewerbung. Wenn Sie Ihr Ziel einer neuen beruflichen Aufgabe erreichen wollen, dann müssen Sie auch den Lebenslauf individuell auf Ihre beruflichen Fähigkeiten und auf die ausgeschriebene Stelle zuschneiden. Genauso wie das Anschreiben einer Bewerbung muss der Lebenslauf individuell gestaltet und dem anzuschreibenden Unternehmen sowie der jeweiligen Situation entsprechend angepasst werden. Das Versenden eines vor Jahren erstellten und immer wieder kopierten Standardlebenslaufes bringt Ihnen keine Vorteile; vor allem dann nicht, wenn die Anzahl der Bewerber sehr groß ist. 

Ziele des Lebenslaufes

Mit dem Lebenslauf geben Sie dem Leser nämlich einen Überblick über Ihre Ausbildung und berufliche Entwicklung in sachlicher und zeitlicher Dimension. Der Leser Ihres Lebenslaufes wird, sofern Sie sich durch das Anschreiben nicht schon diskreditiert haben, Ihren schulischen und beruflichen Lebensweg genau prüfen. 

Dazu legt er, genau wie beim Anschreiben, seine erste Aufmerksamkeit auf die Form: keine Eselsohren und Flecken, sinnvolle Untergliederung, geeigneter Schrifttyp und geeignete Schriftgröße, Auswahl der Formatierungen, Beachten allgemeiner Formregeln, allgemeine Papierbeschaffenheit, verwischte Druckerschwärze etc. Danach interessieren den Leser inhaltliche Fragen, die im Lebenslauf beantwortet werden sollten:

  • Welche Ausbildung besitzt der Bewerber?
  • Stimmen die Qualifikationen mit den Anforderungen der Stelle überein?
  • Welche Berufserfahrungen kann der Bewerber vorweisen?
  • Über welchen beruflichen Status verfügt der Bewerber gegenwärtig?
  • Gibt es nebenberufliche Engagements oder Interessen, die die Eignung des Bewerbers unterstützen?
  • Welche Lücken bzw. Phasen der Nicht-Berufstätigkeit stellen sich im Lebenslauf dar?

Es hat sich in der Praxis bewährt, den Lebenslauf der Bewerbung grob in vier Gruppen einzuteilen, um so die Übersichtlichkeit zu gewährleisten und die Daten inhaltlich prägnant darzustellen:

  • Persönliche Daten
  • Ausbildung
  • Beruflicher Werdegang
  • Besondere Kenntnisse und Weiterqualifizierung

Um die zeitliche Abfolge der einzelnen Lebenslaufdaten innerhalb einer Gruppe nachzuvollziehen, besonders in den Gruppen "Ausbildung" und "Beruflicher Werdegang", ist es üblich, die Daten unter Angabe der genauen Zeiträume chronologisch zu ordnen: zuerst die älteren Angaben und dann zeilenweise, nach zeitlicher Abstufung die jüngeren Angaben präsentieren. Daneben ist aber auch die umgekehrt chronologische Anordnung möglich, so dass Ihre letzte Lebenslaufstation in den Gruppen jeweils als erster Punkt aufgeführt wird. Dieses Vorgehen empfiehlt sich vor allem für die Gruppe "Beruflicher Werdegang" und bei schon längerer Berufstätigkeit.

Zu den "Persönlichen Daten" im Lebenslauf gehören:

  • Vorname, Familienname
  • Geburtsdatum, Geburtsort
  • Anschrift mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse (In Abhängigkeit von der Angabe auf anderen Elementen der Bewerbungsunterlagen, beispielsweise auf dem Deckblatt)
  • Familienstand (Es reicht aus, "verheiratet" oder "unverheiratet" anzugeben)
  • Kinder (Die Angabe der Anzahl der Kinder reicht aus)
  • Staatsangehörigkeit (Eher bei ausländischen Bewerbern empfehlenswert)
  • Konfession (Letzteres ist kein Muss; die Angabe empfiehlt sich bei entsprechenden Berufen bzw. Arbeitgebern => kirchliche Träger)
  • Eltern, Geschwister (Sehr unüblich - Angabe der Geschwister bei sozialen Berufen, um soziale Kompetenz bzw. Einfühlungsvermögen anzuzeigen)

Zur Gruppe "Ausbildung" im Lebenslauf gehören alle schulischen, universitären und beruflichen Ausbildungsgänge. Die erreichten Abschlüsse können Sie mit einer Formatierung gesondert hervorheben. Außerdem hat es sich bewährt, wenn Sie nicht nur den Zeitraum Ihrer Ausbildung, die Schule oder den Ausbildungsbetrieb nennen, sondern etwas detaillierter Ihre Ausbildungssituation darstellen - besonders wenn Sie noch ein junger Bewerber sind.

Beruflicher Werdegang

In der Unterrubrik "Beruflicher Werdegang" des Lebenslaufes gehen Sie dann auf Ihre beruflichen Stationen ein: Zeiträume, genaue Art der ausgeübten Tätigkeit, Aufgaben- und Verantwortungsbereich und Arbeitgeberdaten. Jeden beruflichen Aufstieg, besonders auch innerhalb einer Firma, müssen Sie deutlich kennzeichnen. Bei sehr vielen beruflichen Stationen, die keine Ausbildung erfordern, lohnt es sich, einzelne Stationen zusammenzufassen, um so eine prägnante Darstellung zu gewährleisten. Diese Zusammenfassung ist ebenso angebracht, wenn die zusammengefassten Stationen hinsichtlich der Aufgaben nur einen geringen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle haben.

Besondere Kenntnisse und Weiterqualifizierung

Die Gruppe "Besondere Kenntnisse und Weiterqualifizierung" im Lebenslauf enthält dann Angaben zu Fähigkeiten, die Sie sich zusätzlich außerhalb der eigentlichen Schul- und Berufslaufbahn angeeignet haben, und zu besonderen Tätigkeiten: Sprach- und IT-Kenntnisse, Methodenkenntnisse, Weiterbildungsangaben, ehrenamtliches Engagement, (relevante) Mitgliedschaften in Vereinen oder besondere Interessen, die einen Bezug zur Stelle aufweisen bzw. die Ihnen wichtige Charaktereigenschaften nachzeichnen und normalerweise als positiv bewertet werden.